Weiterbildungstagung in der Nocetta

Samstag, 18. Mai 2013, fand in der Generalkurie eine gemeinsame Weiterbildungstagung für die drei Kommunitäten des Ordens in Rom statt. Die Kommunitäten der Nocetta, der Tiberinsel und der Vatikanapotheke reflektierten gemeinsam über die Aktionsvorgaben und die Prioritäten des letzten Generalkapitels, das vom 22. Oktober bis 9. November 2012 in Fatima stattfand.

In der Einleitung hat P. General Jesús Etayo die sechs Schwerpunkte der Kapitelerklärungen zusammengefasst, welche nach ihm für die Zukunft wegweisend sind:

ü  Johann von Gott Familie: Die Vision vom Orden als Hospitalfamilie des heiligen Johannes von Gott ist, so wie sie in Art. 22 der Generalstatuten grundgelegt ist, richtig. Diese Vision gilt es nun, auf der Basis der Grundlegung der Generalstatuten, in die Praxis umzusetzen.

ü  Ordensauftrag: Zu seiner zeitgemäßen Umsetzung ist eine ständige Aktualisierung des Charismas der Hospitalität notwendig.

ü  Erneuerungsprozess: Er ist eine Herausforderung auf persönlicher und gemeinschaftlicher Ebene, der wir uns stellen müssen, wenn wir wollen, dass unsere Berufung als Barmherzige Brüder eine Zukunft hat.

ü  Spirituelles Leben der Brüder: Die Brüder bilden den Kern der Hospitalfamilie. Ihr spirituelles Leben muss daher gefördert, lebendig gestaltet und gestärkt werden durch ein erfülltes Glaubens- und Gebetsleben, ein ansprechendes Gemeinschaftsleben sowie durch die ständige Weiterbildung und die Berufungspastoral.

ü  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sie sind mitverantwortlich für den Ordensauftrag. Ohne sie könnten wir heute unseren Auftrag nicht durchführen. Unser Miteinander mit den Mitarbeitern muss sich kennzeichnen durch Respekt, Vertrauen und Wertschätzung.

ü  Strukturen: Unsere Strukturen müssen den Anforderungen der Zeit und den Bedürfnissen der Menschen entsprechen und in diesem Sinn ständig hinterfragt und weiterentwickelt werden.

Nach der Einleitung von P. General, hat uns Generalrat Frater Giampietro Luzzato die Aktionsvorgaben und Prioritäten im Einzelnen dargelegt. Es folgte ein angeregter Austausch und eine ausführliche Diskussion.

 

Nun liegt es an den drei Kommunitäten, die Aktionsvorgaben und Prioritäten in das jeweils eigene Lebensprogramm einzuarbeiten und ihnen im praktischen Leben Ausdruck zu verleihen.

 

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