Lombardische Provinz: Abschluss Visitation

im Jubilämsjahr des hl. Richard Pampuri

   

Sonntag,den 16. Februar, fand in Trivolzio der Abschluss der kanonischen Visitation durchP. Provinzial Massimo Villa in der Lombardischen Provinz statt. Der Abschlussfand im Beisein von P. General im Rahmen des Jubiläumsjahres des hl. RichardPampuri statt, das am 1. Mai 2019 vom Bischof von Pavia eröffnet wurde und amselben Tag im Jahr 2020 zu Ende gehen wird.

Derwichtigste Moment war die Eucharistiefeier in der Pfarrei Trivolzio, wo die sterblicheHülle des hl. Richard Pampuri aufbewahrt wird. Die Messe wurde von GeneralpriorFrt. Jesús Etayo gefeiert und von Provinzial Frt. Massimo Villa sowie einergroßen Anzahl von Ordenspriestern und Priestern aus der Pfarrei konzelebriert.An der Zeremonie nahm eine große Gruppe von Brüdern und Mitarbeitern derProvinz sowie viele andere Personen, Gläubige aus der Pfarrei und andere Pilgerteil, die gekommen waren, um zum heiligen Richard Pampuri zu beten.

In seinerPredigt dankte der Generalobere allen für ihre Anwesenheit, insbesondere allenMitgliedern der Familie des hl. Johannes von Gott aus der LombardischenProvinz, dem Bürgermeister und dem Pfarrer von Trivolzio für den herzlichen Empfangund ihre Gastfreundschaft.

Ererinnerte daran, dass ein Jubiläumsjahr eine Zeit der Gnade und Barmherzigkeitist, die von der Kirche einer Gruppe von Gläubigen aus einer Diözese, einem Ordenoder einer Teilkirche anlässlich eines besonderen Jubiläums gewährt wird. Indiesem Fall wurde die Bitte vom Bischof von Pavia, S.E. Msgr. ConradoSanguineti, zusammen mit dem Pfarrer von Trivolzio, der dem Orden eng verbundenist, gestellt. Die Apostolische Pönitentiarie antwortete auf diese Bitte miteinem Dekret vom 27. Oktober 2018, mit dem vom 1. Mai 2019 bis zum 1. Mai 2020ein Ablass allen Gläubigen, die am Jubiläumsjahr teilnehmen, gewährt wird. Bedingungdafür ist, dass sie die Beichte und Kommunion empfangen und für die Intentionendes Papstes am Grab des Heiligen beten.

Für den Hospitalorden des heiligen Johannes von Gott ist dasJubiläumsjahr ein Moment der Gnade, um unseren Heiligen besser kennen zulernen, der ein großartiges Beispiel für Gastfreundschaft, Einfachheit undBeständigkeit ist; er ist ein Vorbild, das uns durch seine Frische, Wirkkraftund die Art und Weise überrascht, wie kleine Dinge in große Dinge verwandeltwerden können, wenn sie mit Liebe getan werden.

Der Generalobere fuhr fort, dass der heilige Richard Pampuri "eingroßer Heiliger der Hospitalität ist". Er war ein Barmherziger Bruder ganzin der Nachfolge des Evangeliums und des hl. Johannes von Gott. Er lebte immer ausund in erfahrener Gottesliebe, eine Erfahrung, die ihm bereits in der Kindheitmitgegeben wirde. Aus dieser Erfahrung hat er stets sein Leben interpretiert undin den Dienst Gottes und seines Reiches gestellt, durch seine einfache unddemütige Hingabe an die Kranken und alle Hilfesuchenden. Er wusste den Weg zurHeiligkeit in Demut und Einfachheit in jedem einzelnen Augenblick seines Lebenszu leben und ist für uns alle ein Modell der Heiligkeit im Alltag. Er handelteso bereits als junger Student, setzte sein selbstloses Handeln als Arzt inMorimondo fort und fand schließlich seine Erfüllung darin, ein Barmherziger Bruderzu werden und überall dorthin zu gehen, wohin ihn seine Vorgesetzten schickten.Sein Herz strahlte eine solche Gastfreundschaft aus, dass aufgrund seines ärztlichenWissens und seiner Güte immer mehr Menschen zu ihm kamen.

Zum Schluss derEucharistie dankte Frt. Massimo Villa dem Generaloberen sowie Generalrat Frt. PascalAhodegnon und dem Prior der Nocetta, Frt. Dario Vermi, die ihn begleiteten, fürihre Anwesenheit an diesem besonderen Tag. Besonders dankte er dem hl. Richard Pampurifür seine Hilfe während der Kanonischen Visitation und legte das Leben und dieZukunft der Provinz in die Hände des Heiligen.

Nach der Eucharistie versammeltensich die Anwesenden um die sterbliche Hülle des Heiligen in der ihm gewidmeten Kapellein der Pfarrei, um zu ihm zu beten und ihm ihre Anliegen vorzutragen.

Der Abschluss derKanonischen Visitation endete im Altenheim San Riccardo Pampuri, das die Provinzin Trivolzio führt, mit einem brüderlichen Mahl für alle Brüder, Schwestern undMitarbeiter, die aus den Konventen und Zentren der Provinz nach Trivolzio gekommenwaren.



 

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