
Während seines Besuchs in
Äquatorialguinea rief der Papst dazu auf, „die Räume der Freiheit“ im Land
wachsen zu lassen.
Die Diözese Mongomo dankt dem
Herrn für den apostolischen Besuch Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. in
Äquatorialguinea, ein Ereignis der Gnade, das die Kirche im Glauben, in der
Hoffnung und in der Liebe gestärkt hat und zugleich die ganze Nation aufgerüttelt
hat, im Licht Christi auf eine Zukunft des Friedens, der Gerechtigkeit und der
Versöhnung hinzuarbeiten.
Der Heilige Vater erinnerte
daran, dass wahrer Friede nicht allein aus menschlichen Strukturen entsteht,
sondern aus einem von Gott erleuchteten Herzen, das sich der Wahrheit zuwendet
und auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist. Deshalb ermahnte er die Gläubigen, die
Familien und die Verantwortlichen des öffentlichen Lebens, Christus die
Geschichte verwandeln und das soziale Gefüge erneuern zu lassen.
In derselben Perspektive
segnete der Papst den Grundstein der Kirche des Friedens in Ciudad de la Paz,
der neuen Hauptstadt der Republik Äquatorialguinea. Diese Geste zeigt, dass
jedes dauerhafte Werk auf Gott gegründet sein muss und dass die Kirche vor allem
dazu berufen ist, ein „heiliges Volk“ zu sein, vereint im Glauben und bereit
zum Dienst.
Unsere Teilkirche erlebte den
Besuch des Papstes als ein wahres Kairos, also als eine Chance, um das
Taufgelübde neu zu beleben, die kirchliche Gemeinschaft zu stärken und das
Engagement für das Evangelium zu erneuern, im Dienst an den Armen, an der Menschheit
und am Frieden.
Wir vertrauen die Früchte
dieses Besuchs der Fürsprache der seligsten Jungfrau Maria an, damit
Äquatorialguinea in einem Miteinander dauerhaften Friedens wachse, der auf der
Wahrheit gründet, durch die Gerechtigkeit gestärkt wird und von der Liebe
Christi beseelt ist.
Mongomo, den 22. April 2026
Äquatorialguinea